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Marie Curie

1903 erlebt die in Frankreich lebende polnische Physikerin und Chemikerin Marie Curie einen ihrer größten Triumphe. Gemeinsam mit ihrem Mann Pierre erhält sie den Nobelpreis für Physik. Doch kurz darauf erleidet sie privat einen tiefen Fall. Pierre stirbt an den Folgen eines Unfalls mit einem Pferdefuhrwerk. Marie steht mit Ende 30 und zwei kleinen Kindern alleine da. Doch Marie beweist Stärke, stürzt sich in die Arbeit und bekommt dafür einen Lehrstuhl an der renommierten Pariser Universität Sorbonne. Männlichen Kollegen behagt die Karriere dieser Frau nicht unbedingt. Als Marie sich in den verheirateten Wissenschaftler Pierre Langevin verliebt und mit ihm eine Affäre beginnt, wird sie angreifbar und löst einen Skandal aus, der ihren weiteren beruflichen Weg bedroht.

Regisseurin Marie Noëlle-Sehr hat bereits Erfahrung in der Arbeit an Biographieverfilmungen (Die Frau des Anarchisten, Ludwig II.). Auch bei „Marie Curie“ betrieb sie genaue Recherche, stützte sich auf Briefwechsel, Tagebucheinträge und Zeitungsartikel und arbeitet mit Originalrequisiten von Beginn des 20. Jahrhunderts. Ihr Film soll kein klassisch chronologisches Abhaken biographischer Stationen sein, sondern verbindet historisches Porträt mit romantischem Drama und strebt ein komplexes Bild der Protagonistin an. Inwiefern dieses Vorhaben gelingt, wird besprochen, sobald der Redaktion Ansichtsmaterial vorliegt.

DVD Extras: Making of, Interviews

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